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{ SCHREIBGEDANKEN }

Montag, 29. Mai 2017 | |

Huhu meine Lieben,
nachdem mich die Schreibmotivation gepackt hatte und ich zwischen der Überarbeitung von „Ein Hauch von Vergangenheit“ einfach mal wieder etwas anderes brauchte, entschied ich mich dazu, mit etwas Neuem weiterzumachen. Doch als mir dieser erste Gedanke kam und mich die Motivation packte, wusste ich noch nicht, in welchen Hurricane sie mich zog.


Was schreibe ich denn als nächstes? Ich hatte es bereits ganz zart angeschnitten, dass ich gerne ein altes Projekt neu auflegen möchte.

Da stand ich bereits vor Problem 1. Story A (Fantasy) oder Story B (Dystopie)? Für beide schwirrten mir schon seit Tagen wieder Ideen im Kopf rum, aber ich konnte mich einfach nicht entscheiden. Irgendwie wollte ich Beides und das geht einfach nicht. Es mag Menschen geben die das können, aber ich gehöre definitiv nicht zu der Sorte, die zwei  Romane gleichzeitig plotten.
In meiner kleinen Verzweiflung kam mir die Idee, einfach Story A und B zu mischen. Eine Fusionierung sozusagen.  Wäre nicht das erste Mal, dass ich das mache, aber was ich anfangs für einen guten Plan hielt ging schnell in die Hose.

Dystopie und Fantasy? Ich konnte es biegen wie ich wollte, ob es am Genre, oder an der jeweiligen Story lag, ich bekam es einfach nicht zusammen.

Was denkt ihr? Kann man Dystopie und Fantasy mischen? Kennt ihr gut gelungene Beispiele?
Das schwierigste für mich war die Kernaussage des Plots. Was war das Ziel. Wer mit wem und warum. Wer verfolgt welche Motivation und wie passt das ins Setting.
Einerseits wollte ich eine Dystopie, eine zerstörte aber sehr moderne Gesellschaft und gleichzeitig wollte ich einen Hauch von Mittelalter, aber das passt einfach nicht zusammen.

Nachdem ich mir ewig den Kopf darüber zebrach, begann ich einfach alle Stichpunkte die mir zu den beiden Geschichten einfielen auf ein Papier zu schreiben. Es wurden mehr und mehr. Dann markierte ich mir welche Elemente mit welchem Genre funktionieren. Baute daraus eine Mind Map, verband Dinge die gut funktionierten, baute daraus eine neue Mindmap und irgendwann geschah es dann, das ich in meiner Verzweiflung aus diesen zwei Geschichten eine ganz neue entwickelte, die zwar noch minimale Ansätze meiner beiden vorherigen Ideen beinhalten, ansonsten aber eher meine Wünsche für etwas neues erfüllen.

Ob ich damit zufrieden bin? Das kann ich noch nicht sagen. Ich plotte fleißig weiter und schau, wo mich meine einzelnen Gedankengänge und Ideen hinführen und wie ich diese zusammenbekomme.
Früher habe ich hauptsächlich Fantasy geschrieben, aber das ist so viele Jahre her, dass ich Angst habe, mich damit nicht mehr genügend auszukennen. Seit letztem Jahr war ich komplett in der heutigen realen Welt untergetaucht, dass ich mir Fragen während meines Plotprozesses stelle, die für viele dämlichen klingen mögen und die ich mir früher nie gestellt hätte.

z.B. frage ich mich gerade, ob ich Menschen mit in diese Fantasywelt einbauen soll und habe mich ziemlich darin verbissen, dann aber eine Erklärung dafür zu haben, wieso Menschen in einer sonstigen Fantasywelt leben. Wie kam alles zusammen? Ich kann es nicht lassen darüber nachzudenken, obwohl Menschen in einer Fantasywelt alles andere als abwegig sind. Nur warum suche ich nach einer Begründung? :-D Passiert das, wenn man sich 8 Jahre lang vom Fantasygenre entfernt hat?

Bevor ich zum Ende komme, mit meinem Gedankenblabla, wollte ich euch noch fragen, ob ihr Interesse daran hättet, etwas über meine alten Romanprojekte, die ich hier oben genannt habe zu erfahren. Sprich „Feuerblume“ (Dystopie/Biopunk) und  „Die gefallenen Engel der Zeit“ (Fantasy)  :-D


Oh und findet ihr so Gedanken zum Thema "Schreiben" interessant für die Zukunft oder eher langweilig?

xoxo Alex


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